Was ist Osteopathie?

Unser Körper ist stets bemüht, eine Art Gleichgewicht zu halten. Ist dieses Gleichgewicht gestört, können Erkran-
kungen entstehen. Unser Organismus verfügt über Selbstheilungskräfte, die es uns ermöglichen, Gesundheit zu erhalten bzw. wiederzuerlangen.

Eine „Osteopathische Behandlung“ versucht die Störungen zu beseitigen, die das Gleichgewicht unseres Körpers durcheinander bringt. Dabei wird der Körper als Einheit wahrgenommen; Disharmonien werden beseitigt und Funktionsstörungen gelöst, so dass die innere Balance unseres Körpers wiederhergestellt werden kann.
Dabei wird der Patient nicht durch den Behandler geheilt; es ist der Organismus selbst, der durch die Behandlung zu einer Selbstkorrektur geführt wird.

Grundlage jedes Osteopathen sind sehr exakte Kenntnisse der gesamten Gewebsstrukturen, deren Beziehung zueinander sowie deren Physiologie und embryologische Entstehung.

Wann ist Osteopathie sinnvoll?

Es gibt viele Diagnosen, bei denen eine osteopathische Behandlung sinnvoll sein kann, so zum Beispiel:

  • Schulter-, Nacken- & Rückenschmerzen
  • Ischiasschmerzen & Leistenschmerzen
  • wiederkehrenden Wirbelblockaden
  • Tennisellenbogen & Carpaltunnel-Syndrom
  • Bewegungseinschränkungen an Hüfte, Knie,Fuß, Schulter, Ellenbogen oder Hand
  • Verdauungsprobleme, Verstopfungen & Blähungen
  • Atembeschwerden & Schluckbeschwerden
  • Sodbrennen
  • Kopfschmerzen & Migräne
  • Tinnitus & Schwindel
  • Kieferfehlstellungen & CMD
  • Schleudertrauma
  • Operationsfolgen, Narben & Verwachsungen
  • Schwangerschaftsbeschwerden

Osteopathie kann abhängig vom Befund das Mittel der Wahl sein oder begleitend helfen.

Sie ist nicht angezeigt bei medizinischen Notfällen, infektiösen Erkrankungen, akuten Entzündungen, strukturellen Schädigungen oder psychischen Erkrankungen. Allerdings kann deren Therapie in Absprache mit dem behandelnden Arzt osteopathisch gut begleitet werden.

Kosten und Dauer

Die Kosten für eine osteopathische Behandlung betragen 90€.
Seit 2012 bezuschussen viele gesetzliche Krankenkassen die osteopathische Behandlung.

Bei einer privaten Versicherung sollten Sie eine mögliche Erstattung der Kosten vorab klären. Die Osteopathie wird nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker (GBÜH) abgerechnet.

Die erste osteopathische Sitzung dauert 60 Minuten und beinhaltet eine ausführliche Anamnese sowie eine manuelle Untersuchung des gesamten Körpers. Die weiteren Behandlungen dauern 50 Minuten und die Frequenz wird in Absprache mit Ihrem Therapeuten getroffen.
Sie benötigen für die Behandlung eine ärztliche Verordnung (Privatrezept) über Osteopathie mit Diagnose, die Sie bitte zur ersten Therapieeinheit mitbringen.

Eine Anmerkung zum Schluss…

Wenn Sie sich für eine osteopathische Behandlung entschieden haben, sollten Sie an dem Tag der Behandlung in Ruhe bei Ihrer Osteopathin ankommen und auch im Anschluss an die Behandlung nicht sofort Termindruck oder anderweitigem Stress ausgesetzt sein.
Der Körper soll in Ruhe mit der Selbstheilung beginnen und das kann nur in entspannter Atmosphäre gelingen!

Ihre Osteopathin stellt sich vor:

Susanne Bruhns
Leitende Physiotherapeutin
Osteopathin seit 2012
(Ausbildung mit BAO-Anerkennung)
Heilpraktikerin